Auf ihrem letzten Bundeskongress verabschiedeten die Jusos einen Antrag, der zwischen Israel und Palästina vermitteln solle. Inwiefern die Verbrüderung mit der offensichtlich extremistisch und antisemitischen Organisation der Fatah-Jugend vermittelnd wirken soll ist uns fraglich. Auf der Basis, Israel abzuschaffen und Terroranschläge zu verüben, kann kaum eine Vermittlung stattfinden! Wir verwehren uns, den legitimen Staat Israel mit palästinensischen Extremisten gleichzusetzen. Die Solidarität und Freundschaft mit Israel muss in Deutschland und Europa selbstverständlich sein. Dass eine Jugendorganisation einer anerkannten Volkspartei zweifelhafte und gegensätzliche Signale sendet und zudem die Sicherheitsmaßnahmen Israels kritisiert, ist für uns bei solch einer evidenten Lage schlicht nicht nachvollziehbar und stößt auf Beschämung. Sollte der Antrag auch sinngemäß nicht antisemitisch sein, so entbehrt er jeglichen Realitätsbezuges zur realpolitischen Situation im Nahen Osten.

Weitere Informationen:

https://www.cicero.de/innenpolitik/beschluss-bundeskongress-jusos-schwesterorganisation-israel-hass-fatah-jugend

https://www.welt.de/politik/deutschland/article221380608/Jusos-erklaeren-extremistische-Fatah-Jugend-zur-Schwesterorganisation.html