Bei jeder Frage nach einer Regierungszusammenarbeit mit den Grünen ist es für uns ein Muss, erstmal ganz klar zu betonen, dass immer größere Teile der Grünen durch ihre politischen Forderungen die existentiellen Grundlagen unseres Landes aushebeln.

Ob bei der Einwanderung, innerer Sicherheit, Verkehrs- oder Wirtschaftspolitik – überall steht eine sozialromantische Ideologie der gesellschaftlichen Wirklichkeit gegenüber. Der Bezug zum Bürger ist durch machtspekulative Dienstwagendenken vernachlässigt worden.

Wenn Herr Theurer so freimütig über eine Regierungsbildung sinniert und auf die Signalwirkung auf Bundesebene hindeutet, nährt dies wieder die Illusion einer harmonischen Zusammenarbeit mit den Grünen. Dieser billigen Anbiederung an die Grünen, stehen wir als Kreisverband in klarer Opposition gegenüber. Für uns ist die liberale Stimme keine Verhandlungsmasse, welche beliebig aufs Spiel gesetzt werden darf.

Wir schüren Erwartungen, die wir am Ende maximal nur auf Kosten der eigenen Inhalte halten können.
Statt im klaren Umgang mit Populisten übt sich Michael Theurer in einseitigen Koalitionsaussagen über ein Jahr vor der anstehenden Landtagswahl. Wir fordern den Landesvorsitzenden der FDP zur Rückbesinnung auf die echten Themen der Bürger und der Wirtschaft auf.