SED-Nachfolgeorganisation alias Linkspartei versucht es erneut, von der gescheiterten Planwirtschaft und den Verbrechen der DDR-Diktatur abzulenken – in dem sie die einzige Schuld für die wirtschaftliche Schieflage nach der Wende der Treuhand in die Schuhe schiebt.

Unser Programmatiker Finn-Ole Albers dazu:

„Das Ereignis auf das ich Bezug nehmen möchte, ist die Forderung der Linken, einen Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Arbeit der Treuhand nach der Wende einzurichten.
Schon länger kommen aus der Linken aber auch aus der SPD Forderungen nach einer „Aufarbeitung“ von „traumatischen Erlebnissen“. Die Treuhand sei Schuld an der Entindustrialisierung und an der Massenarbeitslosigkeit nach der Wende.

Nach meinem Verständnis richtet man Untersuchungsausschüsse ein, wenn ein schweres Staatsversagen vorliegt oder wenn ein Staat schweres Unrecht begangen hat. Doch wer hat im Fall der DDR und ihrer desolaten wirtschaftlichen Lage versagt, wer hat schweres Unrecht begangen?
Für mich ist diese Forderung der Linken ein weiterer Versuch, wie die Rechtsnachfolgerin der SED versucht, vom Scheitern des real existierenden Sozialismus abzulenken. Es waren die Enteignungen und die Planwirtschaft der SED, die es geschafft haben, ein Land wirtschaftlich zu ruinieren.


Bei der Arbeit der Treuhand ist es auch zu Fehlern gekommen. Diese sollten aber 30 Jahre nach der Wende objektiv von Historikern erforscht werden und nicht von Linken-Politikern, die mehrheitlich immer noch nicht in der Lage sind, die DDR klar als Unrechtsstaat zu benennen.

Es macht mich wütend, wie die Linke hier offensichtlich versucht, Geschichte umzudeuten und von den Verbrechen ihrer Diktatur abzulenken. Das Ende der DDR war eine riesige Befreiung von einem allmächtigen und willkürlichen Staat.

Es ist ein unfassbares Glück, dass diese Diktatur mit einer demokratischen Revolution friedlich beendet werden konnte. Wir können stolz auf diese Revolution sein. Wir sollten uns zuerst an diejenigen erinnern, für die das Leben in der DDR die Hölle war und die teilweise bis heute noch
davon traumatisiert sind.


Und was macht wie Linke? Traumatische Erlebnisse und Unrecht hat es für sie nur nach der Wende gegeben, nämlich als der böse Kapitalismus kam und dem Volk die Arbeitsplätze weggenommen hat.

Ich erwarte von der FDP, dass sie im Bundestag dieser Strategie der Linken klar und deutlich eine Absage erteilt.“