Neuer Kreisvorstand gewählt

Am 28.10 fanden sich die Mitglieder der Jungen Liberalen Heilbronn zu ihrer jährlichen Kreismitgliederversammlung zusammen. Auf der Tagesordnung stand der Abschied des langährigen Vorstands und JuLi Mitglieds Matthias Mettendorf in seine JuLi-Rente und von Alexander Hampo aus seinem Amt als Kreisvorsitzender . Beide haben das Geschehen der JuLis in Heilbronn in den letzten Jahren maßgeblich geprägt.

Dennoch treten wir JuLis Heilbronn dem kommenden Jahr optimistisch entgegen. Wo es Verluste gibt, ist immer auch Platz für etwas Neues! Die Mitglieder der Jungen Liberalen Heilbronn wählten Sven Nowak als neuen Vorsitzenden. Seinen bisherigen Posten als stellvertretender Vorsitzender für Organisation übernimmt von nun an Pascal Kast. Als Vorsitzender für Finanzen wurde Philip Toma gewählt, Finn-Ole Albers wurde in seinem Amt als Programmatiker einstimmig bestätigt. André Klebl, Neuzugang von den Jungen Liberalen Nürnberg, kümmert sich ab sofort im Kreisvorstand um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Doch die Heilbronner Fraktion war nicht einsam vertreten. Zu Gast waren Mitglieder der Jungen Liberalen Schwäbisch Hall und Stuttgart, die Tatkräftig im Tagungspräsidium und in der Zählkommission ausgeholfen haben. Auch einen besonderen Gast, den Heilbronner Bundestagsabgeordneten Michael Link durften die JuLis begrüßen. Er gab spannende Einblick in seine Arbeit in den kommenden Monaten und machte die Mitglieder heiß auf ein spannendes Jahr 2019, in dem sowohl Europawahlen als auch Kommunalwahlen anstehen.

Zum Abschluss zog es die Mitglieder noch auf einen Apéro in das Heilbronner Café „Liberté“, wo nach einer Stärkung mit Kaffee und heißer Schokolade rege diskutiert wurde. Abschließend ein großer Dank an die ausgeschiedenen des Kreisvorstands für ihre Arbeit und auf ein spannendes und erfolgreiches kommendes Jahr.

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Bundesparteitag – ein Bericht

 

Innovation Nation – innovative Nation – Thema des 69. Bundesparteitages der Freien Demokraten FDP. Am 12. Und 13. Mai tagten die Delegierten der FDP in Berlin. Die Jungen Liberalen Heilbronn waren an diesem Wochenende auch Vertreten, Sven Nowak und Philip Toma haben sich das Wochenende live angeschaut. Matthias Mettendorf war als Delegierter der FDP vor Ort.

Das Leitthema des Parteitags, die Weiterentwicklung und Förderung des Wirtschaftsstandorts Deutschlands beschäftigte schon Christian Lindner, den Bundesvorsitzenden (FDP) in seiner Eröffnungsrede. Deutschland solle sich, nach Lindner, nicht mit dem 200sten Geburtstag von Karl Marx beschäftigen, einem Mann unter dessen Ideologie seit einem ganzen Jahrhundert Menschen in Unfreiheit leben und leiden. Stattdessen sollte die Republik ihren Blick auf zukunftsweisende und vielversprechende Technologien wie „Blockchain“ richten.

Thema war auch eine Erneuerung der Randbedingungen bzw. rechtlichen Bedingungen für große IT-Konzerne wie Facebook oder Google, die eine klare gesetzliche Bestimmung bezüglich Sammeln von Kundendaten benötigen. Es darf nicht sein, dass einige große Unternehmen mit eigenen Spielregeln agieren.

Doch nicht nur die Digitalisierung trieb die Freien Demokraten an diesem Wochenende um. In Bezug auf die Europapolitik der Kanzlerin, die eher einem Versteckspiel als einer zukunftsweisenden Politik ähnelt, wurden Forderungen laut, die Regierung müsse einen klaren Plan vorlegen, um (u.A. auf Seiten Macron’s) Klarheit zu schaffen. Zudem wurde der Umgang mit Russland und Amerika, dem kürzlich Stillstand droht, angesprochen. Er müsse wiederbelebt werden, so Lindner. Gespräche zwischen Kreml und Bundesregierung respektive dem weißen Haus müssen trotz gestörter Beziehungen weiterhin stattfinden; die über Jahrzehnte aufgebauten Beziehungen zwischen den Ländern dürfen nicht unter Eigenheiten Trump’s und Putin’s leiden.

Die Jungen Liberalen Heilbronn stimmen in großen Teilen mit den Forderungen von Christian Lindner überein, sehen aber seine Aussagen zu den Beziehungen mit Amerika und Russland kritisch. Sowohl Donald Trump als auch Vladimir Putin und ihr Macho-Verhalten können nicht ausnahmslos hingenommen und toleriert werden. Zwar ist der Diskurs zwischen den Regierungen von höchster Bedeutung, doch ist dieser durch das wechsel- und schleierhafte Verhalten der Gesprächspartner erheblich gestört. Ist eine gute, stabile Beziehung überhaupt möglich, wenn der Regierungsstil des Gegenübers von Instabilität gezeichnet ist? Wir glauben, dass Diskurs – sowohl innerhalb als auch außerhalb – unerlässlich für eine funktionierende, freiheitliche Demokratie ist. Doch dabei muss eine gesunde Vorsicht im Umgang mit den genannten Regierungen geboten sein.

Philip und Sven mit dem Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner.
Philip und Sven mit dem Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner.